Heißt: Jeder, der regelmäßig fernsieht, kennt Andrea Sawatzki


Mobiltelefone funktionieren bekanntlich fast überall. Und so bekommt man schon mal Dinge mit, die einen eigentlich nichts angehen. "Hallo, hier Andrea Sawatzki. Tut mir Leid, dass ich spät dran bin, aber Parkplätze sind hier ziemlich … hey! Das ist doch meiner! Was fällt dem Typen denn ein? Das ist meiner, ich war zuerst da!" Es folgt ein Wortwechsel mit einem hörbar widerborstigen glätteisen ghd Kontrahenten. "Typisch deutsch!", quäkt es schließlich aus dem Handy.ghd hair Berlin, Café "Einstein", zehn Minuten später, Auftritt Andrea Sawatzki. Zickig, launisch, schwierig? Keineswegs. So hübsch und strahlend, lustig und entspannt, dass man völlig vergisst, sich nach dem Ausgang des Parkplatzduells zu erkundigen.

Temperamentvoll ist sie, klar. Aber unter anderem deshalb wird sie ja auch gebucht. Weil die 38-Jährige selbst in Nebenrollen so viel Feuer und Präsenz legen kann, dass so manche Hauptdarsteller neben ihr ganz schön blass aussehen. Sie war Jürgen Vogels melancholischer One-Night-Stand ("Das Leben ist eine Baustelle") - ultrakurze Szene, Riesenwirkung. Sie war die rotzigtapfere Polizistin, die in "Polizeiruf 110" ghd gold classic hochschwanger zur Waffe griff - leider ihr bislang letzter Auftritt in der hochgelobten Krimiserie. Sie rettete als hysterisch-komische Architektengattin so einiges am Dieter-Wedel-Sechsteiler "Der König von St. Pauli". Sie war eine Nutte ("A.S."). Eine Wahnsinnige ("Die Apothekerin"). Eine schwer gestörte Mutter, die ihre Kinder tötet ("Die Cleveren"). Und das ist nur eine kleine Auswahl. 



Heißt: Jeder, der regelmäßig fernsieht, kennt Andrea Sawatzki. Vielleicht nicht ihren Namen, aber sicher ihr Gesicht, umrahmt von brennend roten Haaren, mit der Mimik einer geborenen Komikerin, die in einer Sekunde todtraurig bis ziemlich irr schauen und in der nächsten breit grinsen kann. Kein Wunder, dass sie längst auch fürs Kino entdeckt wurde. Seit Anfang März kann man sie im hochspannenden Psychothriller "Das Experiment" sehen, in dem zwanzig männliche Versuchspersonen einer künstlichen Gefängnissituation ausgesetzt werden - acht als "Wärter", zwölf als "Insassen" - mit katastrophalen Folgen für alle Beteiligten. Andrea Sawatzki spielt die anfangs ghd gold classic styler kühle, beherrschte Versuchsleiterin, die schließlich erkennt, dass die Studie auszuufern droht, sich aber gegen den Widerstand ihres ehrgeizigen Chefs nicht durchsetzen kann und schließlich beinahe selbst Opfer der eskalierenden Gewalt wird. Fesselnd: wie sich die unheimliche Verwandlung normaler Männer in aggressive Täter und verstörte Opfer in ihrem Gesicht spiegelt, wie die eisig-professionelle Maske zerbricht und eine zutiefst verunsicherte Frau zum Vorschein kommt, die nichts mehr in der Hand hat, nicht einmal ihr Leben. "Eine meiner interessantesten Rollen", sagt sie selbst. Und freut sich dann ganz einfach, dass es zurzeit immer mehr Top-Regisseure gibt, die ihr enormes Potenzial an Wandlungsfähigkeit erkennen.

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